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Vielerorts führte der Regen der vergangenen Wochen bereits zu Schäden und Überflutungen. In der Nacht zu Montag den 15.08.2011 brachte starker Regen das Rückhaltebecken „Heidenberger Teich“ im Kieler Stadtteil Mettenhof zum überlaufen und flutete eine nahegelegene Schmutzwasserpumpstation, so dass das anfallende Abwasser von ca. 17.000 Anwohnern nicht mehr abgeführt werden konnte. Noch in der Nacht versuchten Mitarbeiter der Stadtentwässerung Kiel und Kameraden der Kieler Feuerwehr die Pumpstation trockenzulegen und die Pumpen wieder instand zu setzen. In den frühen Morgenstunden erfolgte dann über die Einsatzhotline des Landesverbands die Alarmierung des Ortsverbands Kiel zur Unterstützung und Ablösung der im Einsatz befindlichen Kräfte. Nach kurzer Rücksprache zwischen dem Zugführer Daniel Kohlstadt und der Stadtentwässerung Kiel war klar, dass die Pumpkapazität des Ortsverbands nicht ausreichen würde und so wurde die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Ortsverbands Elmshorn nachalarmiert. Am Einsatzort wurde das Wasser mit zwei Tauchpumpen und einer Förderleistung von 6.000 l/min aus dem Pumpwerk gepumpt. Gegen Mittag konnten Mitarbeiter der Stadtentwässerung einen der defekten Motoren austauschen und das Pumpwerk wieder in Betrieb nehmen und der Einsatz beendet werden. Bis der Wasserstand im Rückhaltebecken wieder auf einer normalen Höhe ist wird es jedoch noch einige Tage dauern.   
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Der Ortsverband Kiel und das größte Segelevent der Welt |
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Wie jedes Jahr bestimmte auch 2011 die Kieler Woche die Juni-Aktivitäten: Während die Segler überwiegend etwas außerhalb, von Schilksee aus, ihre Wettkämpfe austrugen, war die Arena der Kieler THWler das große Volksfest in der Innenstadt. Die inzwischen traditionellen Disziplinen dabei: die Rampe für das Seifenkistenrennen der Förde Sparkasse aufbauen, das Spielfest im Hiroshimapark mit gestalten und den Wasserrettungsdienst gewährleisten. Dem Aufbau der Rampe für das Seifenkistenrennen in der Bergstraße stellten sich am ersten Kieler Woche-Sonntag die 1. Bergungs- und die Jugendgruppe, unterstützt von sechs Helfern der 2. Bergungsgruppe. Die Entfernung zweier PKW, die im Halteverbot standen, verzögerte den Aufbau um zwei Stunden. Darüber hinaus setzte heftiger Dauerregen ein, der alle Helfer innerhalb kürzester Zeit bis auf die Haut durchnässte. Ein gewisser Lohn für die Mühe waren sicherlich, die gut 30 Seifenkisten, die schließlich doch noch an den Start gingen – und das wieder einmal hervorragende Abendessen bei der Sparkasse. Am zweiten Kieler Woche-Sonntag hatte die Jugendgruppe dann bei besserem Wetter ihren Soloauftritt. Die 13 Junghelfer und ihre Betreuer waren den gesamten Tag aktiv, um den kleinen Besuchern des Spielfestes den Weg aufs Wasser zu ebnen: Sie bauten einen Tonnensteg, von dem aus dann zahlreiche begeistert Kinder – und auch Eltern – den ganzen Tag über zu einer Paddeltour auf dem Kleinen Kiel starten konnten. Der Marathondisziplin stellte sich die Fachgruppe Wassergefahren. Sie war zehn Tage lang für den Rettungsdienst auf der Innenförde zwischen Hörn und Anlegestelle Bellevue zuständig. Diese Aufgabe erfüllt die Gruppe bereits seit 2002: Gemeinsam mit der Taucher-Einsatz-Staffel des Arbeiter-Samariter-Bunds stellen die THW-Helfer sicher, dass ins Wasser gefallene und / oder verletzte Personen schnell gerettet und versorgt werden können, und führen Erkundungsfahrten durch. Auch dieses Jahr waren dafür drei bis vier Kameraden, zumeist mit zwei Booten, täglich bis zu zehn Stunden im Einsatz – obwohl die Kieler Woche 2011 aus ihrer Sicht relativ ruhig verlief, eine besondere Herausforderung, die sie aber wie in der Vergangenheit erfolgreich gemeistert haben. |
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Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Schilksee haben die 1. Bergungsgruppe, die Fachgruppe Ortung und der Zugtrupp am Freitagabend die Brandbekämpfung und Personenrettung trainiert: Auf einem ehemaligen Schießplatz bei Kiel stellten sich die beteiligten Einsatzkräfte dem Szenario einer Gasexplosion in einer Kellerwerkstatt. Die Rolle der Leitstelle übernahm ein Kamerad der Feuerwehr, während der Zugtrupp die Aufgabe hatte, die Arbeit der über 20 Freiwilligen zu koordinieren. Die mit 13 Männern und Frauen angerückte Feuerwehr Schilksee bekämpfte zunächst den durch die Explosion verursachten Schwelbrand. Zusammen mit den Helfern und Helferinnen der 1. Bergungsgruppe wurde unter Einsatz von schwerem Atemschutz der Zugang zur Werkstatt freigeräumt und gegen Einsturz gesichert. Schnell konnten die THW-Helfer so den Verletzten befreien, der am Ende eines Kellergangs unter einem herabgestürzten Deckenteil aus Beton eingeklemmt war. Die Helfer der Fachgruppe Ortungsgruppe suchten zeitgleich mit ihren Hunden das umgebende Gelände nach einer weiteren vermissten Person ab. Nachdem alle Aufgaben erfolgreich bewältigt und alle eingesetzten Geräte wieder verlastet waren, blieb schließlich auch noch ein Wenig Zeit, den Abend zusammen bei Frikadellen, Kartoffelsalat und kalten Getränken ausklingen zu lassen. Den Verantwortlichen aus Schilksee danken wir nicht nur für die freundliche Bewirtung sondern vor allem für die Ausarbeitung einer interessanten Übung auf einem besonderen Gelände.  |
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